sind Angebote gegen Abtreibung gemaess "Fristenloesung" & "auf Grund medizinischer Indikation" - es dürfen auch früh verstorbene Kinder hineingelegt werden - die Klinikangestellten kümmert sich dann um deren Beerdigung

 

Die Stahlklappe ist nur 30 Zentimeter hoch und 72 cm breit  und hat schon vielen Neugeborenen das Leben gerettet: Klappe auf, das Baby ins 37 Grad warme Bettchen gelegt, Klappe zu, fertig. Waermesensoren zeigen den Betreuern der Babyklappen an, das etwas darinnen liegt. Sogleich werden die Findlinge medizinisch und mit Windeln und Nahrung versorgt.

 

Verzweifelte Eltern, die - in der Gemeinschaft mit ihrem Baby - keine Zukunft sich ausmalen koennen, koennen anonym von diesem Angebot gebrauch machen.

 

Zwischen Nordsee und den Alpen - also in Deutschland - gibt es mittlerweile ueber 30 solcher Babyklappen, Babykoerbchen, Babynester, Babyschleusen, Mosesnester.

 

Das aelteste und bekannteste  ist die Einrichtung des privaten Vereines Sternie-Park e.V., das seit April 2000 in Hamburg Altona in Betrieb ist.

 

4 Babyklappen gibt es in Oesterreich:

 

Wilhelminenspital

1170 Wien, Floetzersteig 4

 

Kinderklinik Linz

4020 Linz, Krankenhausstr. 26

 

LKH Salzburg, Muellner Hauptstr. 48

 

LKH Graz, Auenpruggerplatz 18

Tel: 0800 838 383

 

Das Leben manch eines unerwuenschten Kindes ist schon wenige Minuten nach ihrer Zeugung  durch Abtreibung, der Pille danach bzw laengstens nach der Geburt in Gefahr. Die unerwuenschten geborenen Kinder werden in Kleiderkaesten versteckt, im Klo runtergespuelt, in den Gully oder Fluss geworfen oder in der Muelltonne abgelegt, Einzementiert in Keller, Terrassen oder Klostermauern, vergraben im Garten, Wald und Wiese.

Lebend abgelegt werden unerwuenschte Kinder vor Waisenheimen, Pfarrhaeusern, Klostermauern, Krankenhaeusern, Arztpraxen oder privat bei kinderliebenden Familien.

 

In jedem Fall haben die abgebenden Eltern eines lebenden Kindes 8 Wochen Zeit, sich doch noch fuer ein Leben mit ihrem Kind sich zu entscheiden.

 

In Oesterreich und in Hamburg ist die Straffreiheit garantiert,

doch die Straffreiheit kann nicht in jedem Fall zugesichert werden. Doch zunehmend oefter wird Straffreiheit und ein Nichtverfolgen in der Praxis angewendet je nach Gesetzeslage - und die ist in jedem deutschen Bundesland anderst.

 

Hamburg und Oesterreich (seit Mai 2001) machen zusaetzlich fuer die Betroffenen ein anderes Angebot: die anonyme Entbindung in einer Klinik

 

In Hamburg /Sternie - Park haben bis April 2002 27 Frauen anonym entbunden. Viele haben von der vereinseigenen Zusatzeinrichtung gebrauch gemacht und anonym in einer Sternie - Park Einrichtung gewohnt. Juridisch befinden sich Helfer und Betroffene in einer verzwickten Lage: per Gesetz ist die anwesende Person verpflichtet, die erfolgte Geburt binnen einer Woche den Behoerden zu melden.

Seit es die Angebote fuer abgebende Eltern gibt, ist die Zahl der lebend geretteten Findelkinder gestiegen und die der schutzlos ausgesetzten gesunken. Dennoch sind Babyklappe und anonyme Geburt nicht nur juridisch, sondern auch moralisch umstritten.

Kritiker werfen den Babyklappenbetreuern zB vor, bei der Vormundschaft und Adoptionsvermittlung der Kinder mitzumischen.

Manche Babyklappe wie die vom Sternie - Park wird unter anderem aus Spenden finanziert.

Es geht den Kritikern ums Anwerben von Findelkindern, die dann quasi verkauft werden koennten, zB an Adoptionswillige.

Gerne wird auch das Argument der mangelnden staatlichen Kontrolle verwendet, denn Vereine werden oeffentlich anerkannt, agieren jedoch unabhaengig- und zB die Klappe Sternie - Park wird von einem Verein betreut. Es besteht bei allen Babyklappen die Gefahr des Kinderhandels und eines grauen Adoptivmarktes sagt Diplompsychologin Regula Bott von der gemeinsamen Zentralen Adoptionsstelle der vier norddeutschen Bundeslaender.

Wir verkaufen keine Kinder wehrt sich Martina Rohde - Gartner. Wuerden wir wirtschaftliche Interessen verfolgen, dann haetten wir kein Defizit. Tatsaechlich steht der Verein Sternie -Park der auch mit Zuschuessen der Stadt Hamburg arbeitet, derzeit (April 02) mit 74.000 Euro im Minus.

Da hilft es vielleicht, dass der Geschaeftsfuehrer vom Sternie - Park, die Idee Babyklappe beim deutschen Marken- und Patentamt in Muenchen anmelden liess. Falls die Babyklappe als Patent anerkannt wird, koennte der Verein Lizenseinnahmen verbuchen.

Von Geschaeftemacherei will allerdings auch hier niemand etwas wissen, denn wir wollen unsere Idee nicht vermarkten und kein Geld damit verdienen, sagt eine Sternie - Park - Mitarbeiterin, sondern auch verhindern, dass andere Missbrauch treiben.

 

Schweiz, April 2002:

Der Schwerpunkt der Delegiertenversammlung war allerdings die Fristenregelung fuer den Problemkreis Schwangerschaftsabbruch, welche am 2. Juni01 als neues Gesetz vors Volk kommen wird. Diese Fristenregelung anerkenne grundsaetzlich die Schutzwuerdigkeit des vorgeburtlichen Lebens, betonte die freisinnige Bundeskanzlerin Annemarie Huber � Hotz in einem Grundsatzreferat zum Thema. Aber im Bewusstsein des Dilemmas zwischen dem verfassungsmaessigen Schutz der Rechte der Frau und der Rechte des ungeborenen Lebens stelle diese gesetzlichen Neuregelung einen Mittelweg dar: Waehrend einer begrenzten Zeit von 12 Wochen hat die Frau das Selbstbestimmungsrecht ueber sich und das ungeborene Leben. Nach dieser Frist gehe der Schutz des ungeborenen Lebens vor.

 

Dabei gehe der Gesetzgeber von der Eigenverantwortung der Frau aus, betonte Huber � Hotz. Denn: Keine Frau entscheidet sich leichtfertig fuer einen Schwangerschaftsabbruch. Und: Keine Frau ist in der Not wenn sie lange und intensiv genug sucht sich selbst ueberlassen. Darum sei ein Ja zur Fristenregelung kein ja zum Schwangerschaftsabbruch, sondern ein Ja zu einer Neuregelung, welche den seit der Einfuehrung des heute geltenden Gesetzes von 1942 gewandelten gesellschaftlichen Realitaeten Rechnung trage und eine neue Rechtssicherheit fuer die ganze Schweiz schaffe. Der Aussage wurde einstimmig zugestimmt, verbunden mit dem Hinweis: Der extremen Initiative fuer Mutter und Kind, welche hinter die Realitaeten von 1942 zurueckgehen und sogar vergewaltigte Frauen zur Geburt zwingen moechte, erteilten alle Delegierten eine klaren Absage.

 

 

Eine Babyklappe gibt es in Einsiedel in der Schweiz

 

Unter dem Motto Worldwide Candle Lighting sind Menschen in aller Welt eingeladen, eine Kerze am 2. Sonntag im Dezember gegen 19 Uhr anzuzuenden und sie ins Fenster zu stellen, um der Verstorbenen, der vorausgegangenen Kinder zu Gedenken. Eltern, welche ihr Baby einer Babyklappe anvertraut haben, haben auch ihr Kind "verloren" - haben Sie bitte den Mut und beteiligen auch Sie sich an dieser weltweiter Trauerfeier.

Mehr dazu unter Sternenkind.info

 

 

 

 

 

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