Die Mutter ist imstande, wahre Wunder zu vollbringen,

denn sie besitzt die Schlüssel zu den schöpferischen Kräften - aber sie kann auch das Gegenteil bewirken.

Omraam Mikhael Aivanhov

 

 

Es gibt Kinder, welche in Kliniken oder im Beisein einer Hebamme zu Hause bei den Eltern das Licht unserer Welt erblicken. Durch das medizinische Personal werden diese Kinder dem Staat gemeldet.

 

Dann gibt es die Kinder, welche „anonym“ entbunden werden und in eine Babyklappe oder auf die Stufen eines Waisenhauses oder einer Pfarre gelegt werden. Auch hier werden nach der Auffindung des Babys die Schritte zu rechtlichen Registrierung unternommen, als Folge dessen ein Kindergarten- und Schulbesuch eines Kindes in unserer zivilisierten Gesellschaft erst möglich wird.

 

Doch wer kümmert sich um folgende weggelegte Kinder?

 

Donnerstag, 22.4.2004 (Krone): 21 Jährige brachte auf der Toilette Baby zu Welt 

 

Das kleine Mädchen hat nie einen Namen bekommen. Man weiß auch nicht, ob es tatsächlich tot ist. Hat seine Mutter es unmittelbar nach der Geburt getötet? Hat sie es, wie sie sagt, weggelegt? Ist es gestorben? Hat es jemand gefunden und zieht es liebevoll als das Seine auf? Das Wiener Landesgericht als Schauplatz einer abscheulich - rührenden Verhandlung.

 

Vielleicht hat sich nie jemand überlegt, wie das kleine Mädchen, das an einem Novembertag in Wien auf einer Toilette geboren wurde, heißen soll. Deshalb soll es in dieser Geschichte den Namen Anna tragen ...

Anna ist das ungewollte "Produkt" einer Vergewaltigung. So sagt seiner Mutter jedenfalls. Iwona ist 21, Polin und seit einem Jahr mit ihrem Lebensgefährten in Wien.

"Ich konnte ihm nie sagen, dass ich vergewaltigt wurde." Iwona, selbst dürr und zitternd wie ein Kind, hat auch niemandem gesagt, dass sie schwanger ist. Sie hat  vor sich selbst nicht zugelassen und Realisiert, und umgesetzt, das sie in anderen Umständen ist. Und die fünf Kilo, die sie zugenommen hat, sind nicht aufgefallen.

Am 19. November 2003, einem kalten Spätherbsttag, hat Anna schließlich ihr Kommen angesagt. "Wobei sich Iwona, als sie zu mir in die Praxis kam, nicht bewußt war, dass sie in Kürze  Mutter wird", erklärte der Gynäkologe, der daraufhin sofort einen Krankenwagen bestellen wollte: "Sie mußte dringenf ins Spital."

Doch Iowa bestand auf ein Taxi. Und sie fuhr nicht ins Spital, sondern nach Hause. Dort, auf dem Gang - Klo, kam Anna zur Welt, während Iwonas Freund fern sah.

Das Kind hat nach der Geburt gelebt. So viel steht fest. Die restlichen Angaben konnten nie nachvollzogen werden.

"Ich habe das Kind in Klopapier und einen Schal gehüllt, in einen Park gebracht und dort ins Gebüsch gelegt", sagt Iwona.

Sie hätte gewollt,, dass ihr Kind von jemandem gefunden wird.

Ob das tatsächlich passiert ist, wird wohl nie geklärt werden. Fest steht: Man hat bis heute keine weibliche Babyleiche gefunden.

Iwona wird zu fünf Monaten Haft wegen Kindesweglegung verurteilt. Die ursprüngliche Anklage wegen Tötung nach Geburt konnte nicht aufrecht erhalten werden. vielleicht lebt Anna ja noch?

 

Psychiaterin Sigrun Rossmanith erklärt dem Gericht, was sich in Iwona während ihrer Schwangerschaft abgespielt hat: " Es gibt Fälle, in denen Frauen die Schwangerschaft komplett aus dem Bewußtsein drängen, frei nach dem Motto "Das Problem löst sich vielleicht von selbst. Dass kann soweit gehen, dass diese Frauen weiterhin bluten, Verhüttungsmittel nehmen und nur ganz wenig zunehmen. Wie im Fall von Iwona. Sie ist zudem streng religiös. Abtreibung ist für solche Frauen oftmals kein Thema. Wo kein Kind bewußt vorhanden ist, kann es auch nicht weggemacht werden." Ein Bericht von Susi Hauenstein

 

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Dann gibt es noch die menschlichen Säuglinge, bei welchen - Berichten zufolge - Wölfe, Bären, Leoparden, Paviane, Schafe, Gazelle und Schimpansen die Aufgaben einer Amme und Pflegemutter übernommen haben.

 

Ja, dann gibt es noch die Babys, wo eine (Pflege-) Mutter und/oder ein (Pflege-) Vater, eine Oma oder ein Opa sich rührend und liebevoll, aufopfernd und selbstverständlich um den Nachwuchs sich kümmert.

 

Lassen Sie uns bitte gemeinsam offene Ohren haben für jene Kinder und Jugendliche, denen es an etwas mangelt, denn sie leben auch heute mitten unter uns.

 

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